freie Trauung im Herbst und Winter

Die klassische Jahreszeit für eine freie Trauung ist definitiv der Sommer. Man hat einfach dieses Bild im Kopf von der Sonne, dem blauen Himmel, der Wiese, der Blütendeko und der Trauung unter freiem Himmel. Einerseits verständlich, denn eine freie Trauung im Sommer hat sicherlich ihren Reiz.

Aber da wären auch einige „Nachteile“. Die Suche nach der passenden Hochzeitslocation muss oft schon mehrere Jahre im Voraus beginnen. Sommerhochzeiten sind einfach sehr begehrt und entsprechend sind beliebte Locations oft frühzeitig ausgebucht. Auch freie Redner (ich spreche aus Erfahrung :-) haben im Sommer alle Hände voll zu tun. Und da ich immer nur eine Trauung pro Tag zelebriere, muss ich leider jedes Jahr einigen Paaren absagen.
Problematisch kann es auch dann werden, wenn der Sommer kein richtiger Sommer sein möchte – wenn also statt Sonnenschein nur Regen geboten wird. Meist gibt es zwar einen „Plan B“ aber der ist natürlich nichts im Vergleich zur ursprünglich geplanten Traumhochzeit im Freien.

Warum also nicht in der kühleren Jahreszeit eine freie Trauung feiern? Locations haben ab Oktober in der Regel deutlich mehr Termine frei als in der Hochzeits-Hochsaison. Und es gibt ganz zauberhafte Räumlichkeiten, in denen sich eine unvergessliche freie Trauung feiern lässt.

Egal ob Rittersaal oder urige Scheune – Kerzen und stimmunsvolle Deko sind in der dunkleren Jahreszeit ein Muss! Vielleicht gibt es sogar einen offenen Kamin. In Sachen Romantik muss die freie Trauung in der kühlen Jahreszeit, also im Herbst oder Winter, der Sommerhochzeit in nichts nachstehen. Ich würde sogar fast das Gegenteil behaupten. Und wer schon einmal einen romantischen Abend am Kamin verbracht hat, weiß sicher was ich meine :-)